Früher gewusst oder früher gefühlt?
Ich hätte gerne früher gewusst, dass das Leben immer für uns spielt.
Ich hätte gerne früher gewusst, dass je größer der Schmerz ist, den ich erfahre (und halten kann), desto größer auch die Freude ist, die in mir blüht.
Ich hätte gerne früher realisiert, dass mein Prana (also meine Lebensenergie) mein Business nährt und nicht meine Disziplin.
Je mehr ich genießen kann, je größer meine Kapazität ist, Schönheit zu halten, desto freudvoller lässt sich alles gestalten.
Solange ich gefangen bin in dem Modus des Funktionierens und Ablieferns, solange bleibt mein Leben in einem bestimmten Stadium gefangen.
Dieses Jahr hat sich sehr viel verändert. Ich habe Lektionen serviert bekommen, die mich intensiv mit dem Konzept von Dharma in Verbindung gebracht haben. Warum bin ich hier? Was sind meine echten Talente?
Und was passiert, wenn mir alles genommen wird?
Ich bin so darauf getrimmt, alles vorhersehen zu wollen, planen zu wollen, Sicherheit haben zu wollen.
Bis ich sehr eindrücklich verstanden habe, dass es so etwas wie Sicherheit nicht gibt.
Aber auch nicht die Unsicherheit. Sondern eben diesen einen Moment.
Vor ca. 20 Jahren habe ich das erste Mal "JETZT! Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle gelesen.
Er schreibt, dass wir üben können, unseren Verstand zu nutzen, wenn es nötig ist, wenn unmittelbar Dinge vor uns liegen, die wir erledigen müssen und für die unser Verstand wichtig ist, und dann wieder zurückkehren in das Jetzt. Also in den Zustand der reinen Gegenwärtigkeit.
Es klingt super unsexy und unattraktiv, dieses Verweilen in der Gegenwart, weil da ja scheinbar nichts geschieht. Es hat 20 Jahre gedauert, bis ich diese Lektion gelernt habe. Das Jetzt ist der einzig reale Moment. Und er ist, was immer du ihn sein lässt.
Ich hätte gerne früher gewusst, dass mein Leben so extrem lebenswert ist, wenn ich mich diesem Moment öffne.
Let me show you how.